Interviews aus sozialen Netzwerken

Thomas Koschwitz über das Showgeschäft

twinterviewde @ThomasKoschwitz Hallo Thomas, schon da ;-) ?
ThomasKoschwitz @twinterviewde Ja ich bin da. Komme gerade vom#Eislaufen… gut die anderen sind gelaufen und ich bin oben geblieben auf den glatten Kufen…. :-)
twinterviewde Hat Tanja Szewczenko dich nicht bezirzen können, aufs glatte Eis zu gehen?
ThomasKoschwitz doch Tanja hat mich überreden können:-) Es war schön aber ich sehr langsam…

tomsgaebelteam: @ThomasKoschwitz das mit Tanja Szewczenko und dem Halten hättest Du mir auch mal VORHER so sagen können. Ich wäre angereist! :D

twinterviewde Nun muss ich mich als Randgruppe outen: Ich kenne dich vornehmlich aus dem TV, weniger aus dem Radio. Ist das inzwischen anders, wenn dich Leute auf der Straße treffen?
ThomasKoschwitz Kommt darauf an wo die Strasse ist :-) In Berlin Frankfurt und Halle kennen mich die Leute auch aus dem Radio
twinterviewde Bei Wikipedia steht, dir hätten beim Interview mit Schröder&Merkel 15 Mio zukören können. Merkt man eine derart mögl.Quote?
ThomasKoschwitz Nee die Quote merkste nich aber den Rummel davor und danach wenn viele KollegenInnen fragen und das Telef. ohne Ende klingelt

twinterviewde Es gab einige andere aus den 90ern bekannte Fernsehgesichter, die vor kurzem eine öffentliche Auseinandersetzung mit (…)
der Qualität von Sat1 gesucht haben. Hat dich das Thema “Qualität im Fernsehen” tangiert?
ThomasKoschwitz Immer. Ich dachte sogar mal eine Zeit lang die Qualität im Fernsehen müsse auf Grund des Aufwandes zur Herstellung besser als im Radio sein. Inzwischen weiß ich, dass das anders ist…
twinterviewde Das heißt als Journalist haben Sie beim Funk mehr gelernt?
twinterviewde Grr. Ich hab ne Schwäche fürs Siezen, merke ich gerade wieder.
ThomasKoschwitz ja ruhig DU (so mit Peter Maffaystimme… Duuuuhuhu). Wenn man so will ja beim hr in Frankfurt.

twinterviewde Bei deinem Sohn hat ja scheinbar dieser Beruf dieselbe Begeisterung entfacht. Welche Tipps gibt man dem Nachwuchs da mit?
ThomasKoschwitz Du willst ne Antwort in 160 Zeichen??? hahahahahaha
twinterviewde Aber Papa ist stolz auf die Arbeit von Sohnemann?
ThomasKoschwitz Ja klar. Wobei ich ihn nie da hingedrängt habe. Tim wollte unbedingt und bekam schon mit 16 erste Chancen

twinterviewde So eine Chance wie Dir als -salopp gesagt- TV-Nobody damals RTL gegeben hat, gabs nicht wieder, dabei warst du doch
durchaus erfolgreich. Fällt es dem Radio leichter, dem Nachwuchs Chancen einzuräumen als dem TV?
ThomasKoschwitz Ja und zwar weil das Radio nicht von einer “Persönlichkeit” abhängig ist, sondern immer zuerst von Musik. Das Fernsehen
gibt hübschen jungen Leuten durchaus Chancen, es sucht gerade danach DSDS undGNTM ABER vieleLERNEN das Medium nicht mehr

twinterviewde Du interviewst ja auch regelmäßig Künstler oder andere bekannte Personen fürs Radio. Was hast du da gelernt?
ThomasKoschwitz Neugier:echte! Keine Angst haben vor großen Tieren und immer wissen: Die Gäste kommen, weil sie erzählen wollen nicht wg. mir
twinterviewde Von anderen Radiointerviewern habe ich gehört, interessante Leute für Interviews zu gewinnen sei kein Problem, auch wenn man manchmal das Radio für ein altmodisches Medium hält. Was ist der Reiz an solchen Interviews?
ThomasKoschwitz Für den Gast die ruhigere Atmosphäre und zu wissen, dass da jemand zuhört. Es geht nicht um “Kurven” Klamotten oder Falten sondern um das Gesagte
twinterviewde Du machst für einige Radiosender gerade die Sendung “Koschwitz am Wochenende” und hast im Interview gesagt, dir wären
da gewisse Freiheiten gegeben, es werde nicht nur Musik abgedudelt. Was passiert da?
ThomasKoschwitz Koschwitz zum Wochenende läuft bei Radio Brocken, bei Main FM, BRF91!4 und Radio Kompakt im Netz. Es wird mit Promis
und Experten gut gelaunt getalkt, länger als 1:30 m und das seit 5 Jahren also nix nur Gedudel dafür Laune und reden
twinterviewde Wird es beim Radio einen Trend geben, weg von den überkurzen Beiträgen? Stenkelfeld hat ja auch aufgehört, weil man sagte, 1:30 min seien zu kurz für einen guten Comedybeitrag.
ThomasKoschwitz schwierig:-) Länge hat nicht zwingend mit Qualität zu tun. Es braucht Leidenschaft. Wenn du Menschen berührst reichen
vielleicht 10 Sek. aber wenn es spannend werden soll brauchts eben manchmal auch 10 Minuten. Goethe: Ich hatte nicht die Zeit mich kurz zu fassen :-) )

twinterviewde In diesem Jahr, hab ich gehört, probierst du nach TV & Radio die Bühne aus, um die Leute zu berühren. Was erwartet uns da?
ThomasKoschwitz eine Show an besonderen Plätzen mit einem “schrägen” Orchester und spannenden Gästen – eine Radioshow mit Zuschauern
twinterviewde Wann und wo startet das?
ThomasKoschwitz In Berlin. Ende Januar Anfang Februar
JuliaBuest: @ThomasKoschwitz Bin am 27. + 28.02. in Berlin. Wenn noch ein Gast benötigt wird… ;)
ThomasKoschwitz @JuliaBuest Wiederum ein sehr schöner Plan!!:-)

twinterviewde Zum Abschluss: Gibt es ein Geheimrezept, durch das du deine Neugier und deinen strahlenden Optimismus nie verloren hast?
ThomasKoschwitz Ich hab Spaß am Leben und das Glück immer wieder Dinge machen zu dürfen und Menschen kennenlernen zu dürfen, die Großes hinbekommen haben. Künstler, Politiker, Sportler und SEHR wichtig Fans, die immer dabei geblieben sind, bei allem was ich so ausprobiert habe.
twinterviewde Dann bedanke ich mich ganz, ganz herzlich für das Interview, lieber Thomas. Viel Spaß bei den künstigen Projekten, viel Erfolg mit der Bühnenshow. Und wir hören dich dann heute Abend ab 22Uhr oder spätestens morgen zu “Koschwitz am Wochende”.
ThomasKoschwitz Ja, sehr gerne!
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mehr: taz.de – Irrsinn, Herr Koschwitz? / www.Thomas-Koschwitz.de / wikipedia: Thomas Koschwitz

Written by Carsten

Januar 15th, 2010 at 2:49 pm

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Johnny Häusler über Netzkommunikationen

2 Kommentare

twinterviewde: @spreeblick Guten Morgen! Wie geht’s und wo trifft man dich gerade?
spreeblick: Ich sitze in einem ICE, der derzeit nur 20 Minuten Verspätung hat. :)

twinterviewde: Dann mal fix in medias res: Das Setzen eines Themas hat im Web 2.0 oft etwas mit Wellen des Publikums zu tun, entweder einer Euphoriewelle (wie bei “…und alle so yeaahh!” = uasy ) oder einer negativen Welle (wie bei der Vodafone-Kampagne), die dem Verfasser entgegenkommt. Ist schon klar, was das eine, was das andere herbeiführt?
spreeblick:
Ich denke, dass sich Spaß-Geschichten eher zum Hype eignen, finde das alles aber zum Glück schwer planbar. Viele Menschen spüren, ob etwas mit Gewalt ein Hype werden soll (schlecht) oder zufällig einer wird (gut).
elektrotanja: @spreeblick
Na, die Frage ist, ob du gute von schlechten Witzen unterscheiden kannst.
spreeblick: @elektrotanja
Anstelle der Merkel-PR meinst du? Ja. Stimmt. Aber wenn es so viele verstanden haben? Könnten die doch auch!
twinterviewde:
Wobei #uasy auch damit spielt, einen politischen Touch zu haben. War das dennoch nur Spaß?
spreeblick:
Es hat Spaß gemacht, das schließt Anspruch aber nicht aus. uasy hätte mit niemandem außer Merkel funktioniert. Es ging um sie. Merkel hätte den Online-Hype ihres Lebens erlebt, hätte sie am Ende der Rede selbst 1mal Yeaahh gerufen.
logodaedalist: RT @spreeblick Merkel hätte den Online-Hype ihres Lebens erlebt, hätte sie am Ende der Rede selbst 1mal Yeaahh gerufen #lol
twinterviewde:
Immerhin kam “Auch wir von der CDU haben Fehler gemacht…” – “Yeaahh!”
spreeblick: Ja, der war super. :)

twinterviewde: SPON hat ja auch etwas verschnupft auf #uasy reagiert. Weswegen ist so ein Spaß heute noch so irritierend?
spreeblick: (…) Was SpOn angeht: Ich glaube, da hatte jemand nicht so richtig Bock auf’s Thema. Nicht so ernst nehmen, den Text. :)
twinterviewde: Die CDU bekommt öfter als andere Parteien im Web2.0 einen drüber. Müssen sich Konservative stärker an die Umgangsformen im Netz gewöhnen?
spreeblick: Also ich finde, dass die Piraten auch ziemlich oft einen drüber kriegen. Aber anders halt. ;)
spreeblick: Natürlich trifft es Konservative in modernen Medien immer am dollsten. Und: Je größer die Macht, desto lautet der Spott.
twinterviewde: Was, denkst du, wird aus der Welle, die die Piratenpartei derzeit trägt?
spreeblick: Ich glaube, es wird nach der Wahl eine ernüchternde, aber gesunde Normalisierung eintreten. Dann kann gearbeitet werden. :)
twinterviewde: Frank Schirrmacher hat in der FAS gemeint, man müsse in Zukunft die Nerds besser auf dem Schirm haben. Muss man?
spreeblick: Schirrmacher überrascht mit dem Artikel tatsächlich, das ist ihm seit Jahren nicht mehr gelungen. Nerds bei der FAS. Nunja.
twinterviewde: Mit Julia Seeliger ist bei der taz wieder eine Person im Printgeschäft untergekommen, die vor allem Erfahrungen mit Blogs vorweist. Drücken die Blogger dem Printgeschäft langsam ihren Stempel auf?
spreeblick: Autoren müssen ja teilweise noch beim Print bleiben. Mein Ziel ist das nicht. Ich möchte ein ertragreiches spreeblick.com. :)

twinterviewde: Heisst das, Spreeblick konzentriert sich künftig mehr auf ein bestimmtes Thema oder eine Personengruppe?
spreeblick: Nee, das heißt nur, dass ich nicht taz- oder FAZ-Autor werden will. :) Ich ziehe das Online-Schreiben dem Print vor. Sehr.
twinterviewde: Weil das Feedback direkter ist, die Gestaltungsfreiheit größer oder weil du dein eigener Chef bist?
spreeblick: Alles das zusammen, wobei letzteres nicht direkt damit zusammenhängt, es gibt ja auch kleine Print-Projekte. Arbeit im Web bedeutet also nicht gleich Unabhängigkeit. Aber ich funktioniere sowieso nicht in Konzern-Strukturen. Bei mir geht’s also nicht anders: Ich muss selbständig arbeiten.

twinterviewde: Um nochmal auf die Hypes zurück zu kommen. Du hast gesagt, diese seien akzeptabler, wenn die Leute meinen, er sei spontan entstanden. Bedeutet das das Aus für Bemühungen wie der von Vodafone, selbst (brechnend) Hypes zu starten? Oder ist sowas künftig …
spreeblick: Naja, so spontan wie eine öffentliche Ankündigung in einem weltweiten Computernetz es zulässt. ;)
twinterviewde: …eine Kampfstädte im Internet?
spreeblick: Aufmerksamkeit war/ ist umkämpft/ wird es bleiben. Aber sowas wie uasy kann man kaum planen. Zu schnell. Zu absurd. Zu gut.
twinterviewde: Ganz, ganz herzlichen Dank für das Interview und noch eine schöne Zugfahrt!
spreeblick: Danke ebenso für das Interview! Die Zugfahrt ist gleich vorbei, hoffe ich. :)

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mehr zu Johnny Häusler bei Wikipedia

Written by Carsten

September 22nd, 2009 at 1:26 pm

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Kristina Schröder, ehem. Köhler, über Politikersein und Sicherheit

8 Kommentare

Einzelne Tweets wurden der Verständlichkeit halber und inhaltsbelassend verändert. Sämtliche Links sind zusätzlich und waren nicht Gegenstand oder Grundlage des Gesprächs.

Twinterview: Hallo Kristina! Wie geht’s?
Kristina Köhler: Gut! Sitze hier mit Kaffee und Yogurette und freue mich aufs Twinterview!
Twinterview: Der Wahlkampf hat ja eigentlich schon begonnen. Bist du hochmotiviert gestartet?
Kristina Köhler: Ja, die Planungen laufen schon auf Hochtouren. Im Moment überlege ich z. B., welche Give-Aways ich verteilen möchte.

Der Weg zur Berufspolitikerin

Twinterview: Als junge, moderne, attraktive Frau ist man fast schon ein Paradiesvogel in der CDU. Wie kam’s zu deinem Interesse für sie?
KarlKeule: @twinterviewde was ist denn das für ein deutsch?
Twinterview: @KarlKeule Ick bemüh mir. Meinteste das Adjektivstapeln oder die Referenz zur CDU?
KarlKeule: @twinterviewde beides…aber gut Dings brauch Weile. :)

Kristina Köhler: Als ich 12 war hat mich der Mauerfall total fasziniert. Die in meiner Klasse haben für Pferde geschwärmt, ich für Helmut Kohl
Kristina Köhler: Dann bin ich mit 14 in die Junge Union eingetreten. Politik wurde mein größtes Hobby. Und 2002 hatte ich dann die große Chance, mein Hobby zum Beruf zu machen.
Twinterview: Also eher eine Bauchentscheidung. Verbindest du heute Ideale mit der Partei oder (…)
Twinterview: betrachtest du Parteien nach Praktikabilität?
Kristina Köhler: Es sind eindeutig Wertentscheidungen, die mich an die CDU binden: Freiheit, Verantwortung, Sicherheit, Gerechtigkeit.
Twinterview: Obwohl gerade die CDU in der Kritik steht (s.a. www.vorratsdatenspeicherung.de) , Freiheit gegen Sicherheit auszuspielen?
Kristina Köhler: Freiheit und Sicherheit bedingen sich doch gegenseitig. Wenn ich unsicher bin, bin ich auch unfrei!
KarlKeule: @kristinakoehler das geht ihrem interviewpartner auch so. :)

Kristina Köhler: also, meine Freiheit schränkt Vorratsdatenspeicherung nicht ein.
Kristina Köhler: Natürlich können die beiden Werte auch mal kollidieren. Dann muß eben das Parlament einen vertretbaren Mittelweg finden.

Zur Preisgabe von Privatem und Sperrung von kinderpornographischen Seiten

Twinterview: Gestern brachte das ZDF spät abends die Reportage „Der gläserne Deutsche“, in der gezeigt wurde, wie genau Unternehmen (…)
Twinterview: einzelne Personen schon kennen. Ignoriert man als Politiker, selbst auch sehr viel von sich preis zu geben?
Kristina Köhler: Den Beitrag habe ich nicht gesehen. Aber ich wundere mich auch immer wieder, wie viel Leute freiwillig preis geben (…)
Kristina Köhler: (…) aber ausgerechnet vor dem Staat, wo alles auf Gesetzen basiert und insofern transparent ist, eine Riesen-Panik haben.
Kristina Köhler: Ich persönlich achte sehr darauf, was ich preis gebe. Z. B. twittere ich bewußt nicht über private Dinge.
Twinterview: Der Beitrag gestern behandelte auch Andrej Holm. Ich habe einen Bekannten, dem ebenso nachspioniert wurde. Das stellt (…)
Twinterview: die Transparenz dessen, was man gewöhnlich auch für “den Staat” hält, & d.Notwendigkeit der Info-beschaffung eher in Frage.
Kristina Köhler: Wer ist Andrej Holm? Generell: Es gibt Extremismus, es gibt Terrorismus, der Staat muß hier auf rechtsstaatlicher Basis(…)
Kristina Köhler: sich auch Informationen beschaffen. Aber die rechtsstaatliche Basis darf er nicht verlassen, und wenn doch, dann (…)
Kristina Köhler: endet das eben mit einem BND-Untersuchungsausschuss, wo ich Obfrau bin und die Aktionen der rot-grünen Bundesregierung (…)
Kristina Köhler: z. B. bei Kurnaz und Bagdad untersuche. In totalitären Überwachungsstaaten gibt es keine Untersuchungsausschüsse!
Twinterview: Vielleicht wäre das ein Thema für dich. Holm hat nach der Unschuldsvermutung lediglich 2 Worte in wissenschaftlichen .
Twinterview: Publikationen verwendet, die eine intensive “staatliche” Verfolgung und Untersuchungshaft nach sich zogen. Aber soviel dazu
Twinterview: Du kommst 2x im TV in nächster Zeit, bei der ZDF-Drehscheibe und bei ZAPP. Freut man sich da nur persönlich oder hilft (..)
Twinterview: es der eigenen inhaltlichen Arbeit?
Kristina Köhler: ich freue mich und es hilft der Arbeit. Denn ich bin natürlich darauf angewiesen, daß Medien über meine Arbeit berichten …
Kristina Köhler: Damit auch möglichst viele Bürger, v. a. Wiesbadener davon etwas mitbekommen. Denn so viele Bürgersprechstunden ich
Kristina Köhler: mache – allen Wiesbadenern werde ich nie persönlich begegnen.
Twinterview: Würdest du auch TV-Sendungen mitnehmen, die ein unklares Thema haben? Oder würdest du in irgendeinem Fall …
Twinterview: eine Prime-Time-Sendung absagen?
Kristina Köhler: Habe schon viele Sendungen abgesagt,weil ich mit dem Thema nichts anfangen konnte, oder es mir zu reißerisch oder privat war
Twinterview: Frau vd Leyen drängt auf eine Internetsperre von kinderpornographischen Seiten, auch wenn ein zu Rate gezogener Experte …
Twinterview: diese für nutzlos eingestuft hat. Worin würdest du den Nutzen dieser Aktion sehen?
Kristina Köhler: Darin, daß natürlich nicht jeder Hardcore-User, aber eben doch viele Einsteiger, Neugierige oder nicht so clevere User …
Kristina Köhler: abgehalten werden. In Norwegen z. B. 15 000 bis 18 000 Zugriffsversuche am Tag!

Über den Nutzen von Twitter

Twinterview: SPD und Grüne rühmen sich ja ab und an dafür, so personenstark bei Twitter vertreten zu sein, ohne zu sagen, was das (…)
Twinterview: bringt. Versprichst Du dir etw. von Twitter oder ist das bis dato eher ein Privatinteresse?
Kristina Köhler: Ich kann über Twitter mit Leuten kommunizieren, die vielleicht nie in meine Bürgersprechstunde kämen und denen ich (…)
Kristina Köhler: auch nicht Sonntag Morgen beim Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr begegne. Twitter erweitert also meine Kommunikation!
Twinterview: Ganz, ganz lieben Dank für deine Zeit für das Interview, liebe Kristina. Und noch einen angenehmen Nachmittag!
Kristina Köhler: Euch auch noch einen schönen Nachmittag. Hat Spaß gemacht!

———–
Kristina Köhler im Internet:  www.Kristina-Koehler.de | Wikipedia

Link zur ZDF-Sendung: Der gläserne Deutsche
Wikipedia-Eintrag zu Andrej Holm:  http://de.wikipedia.org/wiki/Andrej_Holm
Link zu von der Leyens Aktion zur Sperrung kinderpornographischer Seiten
Kritik zu dieser Aktion von Prof. Dr. Thomas Hoeren

Written by Carsten

April 8th, 2009 at 3:37 pm

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Claus Vinçon über Lindenstraße und Schauspielerei

Twinterviewde: Schönen guten Abend, Claus. Wie geht’s?
ClausiCologne:  Danke, konnte mir gerade noch ein Gyroskomplett reinziehen
Twinterviewde: Lindenstraßen-Zeit ist Essens-Zeit?
ClausiCologne:  Nö.Ich war heute Nacht lange unterwegs auf Kneipentour und so esse ich, wenn der Kater verschwunden ist
Twinterviewde: Du spielst schon seit bald 14 Jahren in der Lindenstraße. Ist sie eine Art Schauspielheimat geworden?
ClausiCologne:  Ja, auf alle Fälle. Wir sind ein tolles Ensemble und ich habe in all den Jahren noch kaum einen unangenehmen Kollegen gehabt.
Twinterviewde: Und ein Format mit vielen Freiheiten. Politische Statements sind ja keine Seltenheit. Gibts keinen Missmut, dass die LiStra..
Twinterviewde: … manchmal nicht etwas zu sehr sozialdemokratisch wirkt?
ClausiCologne:  Nein. Sie trägt die Handschrift von Hans W Geissendörfer. Die war immer politisch. Nicht Parteipolitisch
FrauElise @twinterviewde: Sozialdemokratisch? Hä? Behandelt werden ganz normale alltägliche Themen. Was hat das mit pol. Gesinnung zu tun? #LiStra
FrauElise @twinterviewde “Sozial” und “sozialdemokratisch” sind immer zwei paar Schuhe, nicht verwechseln bitte :-)

Blick in die Lindenstraße

Twinterviewde: Die Lindenstraße hat diverse Geschichten, deren Akteure als “Begleiterscheinung” homo sind. Wie kommt es, dass keine andere Serie (…)
Twinterviewde: sich eine solche Unverkrampftheit leisten kann?
ClausiCologne:  Deine lezte Frage habe ich jetzt nicht verstanden
Twinterviewde: Mir scheinen in anderen Fernsehformaten Schwule oder Lesben kaum so einfach in Geschichten einbezogen zu werden. Diese …
Twinterviewde: Schwulen-Comedy von Sat1 bspw. war doch etwas zu stark altklischeelastig. Liege ich da falsch?
ClausiCologne:  Die Listra muss sich das Leisten, weil sie so auch vor 24 Jahren angetreten ist und sich treu bleibt
ClausiCologne:  Das TV tut sich da immer noch etwas schwer. Entweder zu dick aufgetragen oder zu flach
ClausiCologne:  Es gab eine tille schwule Serie auf Pro7. Queer as Folks. Aber erst nach Mitternacht. Leider
Twinterviewde: In der Lindenstraße geht es oftmals um Personen, die gerade nicht gewinnen. Deine Rolle hat die Kurve von einem Serien- …
Twinterviewde: … helden zu einem Schauspielaussteiger hinter sich. Kommt danach mal wieder ein Hoch?
ClausiCologne:  So jetzt habe ich mal Licht angemacht, damit ich nicht mehr tille schreibe , sonder tolle
ClausiCologne:  Ich würde die Arbeit als Tagesvater nicht als Tiefpunkt eines Lebens ansehen
Twinterviewde: Aber eine starke Umwälzung eines Menschen, der nach Theater und Film gestrebt hat. Erfolge sind da anders zu suchen.
ClausiCologne:  Ja. Ich denke das Käthe die Schauspielerei auch nicht für immer an den Nagel gehängt hat. Das kann man auch nicht.

Hinter den Kulissen

Twinterviewde: Du bist beim TV, Theater & hinter den Kulissen tätig. Holst du dir aus unterschiedlichen Aufgaben unterschiedliche Anreize?
ClausiCologne:  Als Producer und Drehbuchautor bekommt man einen distanzierten Blick auf die Schauspielerei. Das tut sehr gut.
Twinterviewde: Inwiefern ist es problematisch, “nur” der Schauspielerei nach zu gehen?
ClausiCologne:  Schauspieler unterliegen oft der Gefahr sich nur um sich selbst zu drehen. Da tut alles gut, was diese Gefahr bannt
Twinterviewde: Gleich sehen wir dich im Tatort. Worüber du dich sehr freust. Weil es der Tatort ist, weil es der MS-Tatort ist oder weil …
Twinterviewde: es ein 20:15h-Film ist?
ClausiCologne:  Weil ich Tatort immer gucke und gerade den Münster Tatort mit Jan Josef Liefers sehr mag
Twinterviewde: Wie bist du neben deiner Internetseite und deinem Blog dazu gekommen, Twitter zu nutzen? Was hälst du bisher davon?
ClausiCologne:  Ich mach ja jeden neuen Scheiß immer gerne mit. Und ich mag twitter. Und freue mich über Fan Kontakt
Twinterviewde: Ganz, ganz lieben Dank für die Beantwortung der Fragen. Noch viel Erfolg bei all deinen Tätigkeiten.
ClausiCologne:  Ja, danke auch für das Interesse. Und allen gleich gute Unterhaltung beim Tatort

Written by Carsten

März 23rd, 2009 at 10:00 am

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Dennis Bogner über die Anfänge im Schlagergeschäft

Twinterview.de: Guten Morgen, Dennis! Wie geht’s?
Dennis Bogner: Guten Morgen! Mir geht’s prima, danke der Nachfrage. Hoffe doch bei dir auch!
Twinterview.de: Ja, hier auch. Wir müssen einleitend was zu deiner Person sagen. Du bist gelernter Bänker und versuchst dich jetzt (…)
Twinterview.de: in der Schlagerbranche. Was reizt dich an Berufen, in denen man Gefahr läuft, blöd angemacht zu werden?
Dennis Bogner: Das kann dir in jedem Beruf passieren, wenn du deine Arbeit nicht gut machst. Banker war auch ein solider Beruf. (…)
Dennis Bogner: Ich mag es allerdings eher kreativ und abwechslungsreich. Das habe ich als Schlagersänger jetzt auf jeden Fall!
@Schundroman: @twinterviewde (kenn ich nicht) macht ein Twitterinterview mit @DennisBogner – kenn ich auch nicht #wasfüreinTweet
Twinterview.de: Ich erwische dich während des Einspielens deines ersten Albums. Wie weit seid ihr?
Dennis Bogner: Wir stecken mittendrin! Gott sei Dank haben wir keine Deadline und können uns so beliebig lang austoben.

Vom Alltag im Schlagergeschäft

Twinterview.de: Wie man sieht, hast du Auftritte vor abzählbarem Publikum auf Partybänken hinter dir. Als gestandene Stars (…)
Twinterview.de: das machen mussten, haben viele das nicht verkraftet. Wie nimmst du das auf?
Dennis Bogner: Sehr gut! Ich wurde nicht über Nacht berühmt und kann gut damit umgehen. Ich wachse da hinein und mal sind es kleinere (…)
Dennis Bogner: Auftritte, dann wieder große wie bald in der Dortmunder Westfalenhalle. Und solange die Fans mehr werden, passt alles!
Twinterview.de: Woran merkst du, dass die Fans mehr werden?
Dennis Bogner: An der Resonanz und der Fanpost! Sie kommt sogar aus Polen, da bin ich besonders stolz drauf! Wahnsinn, dank Internet!
Twinterview.de: Du bist mit eigener Internetseite, bei Myspace und bei Twitter unterwegs. Wie zahlt sich das für dich aus?
Dennis Bogner: Das ist lohnend. Heutzutage spielt sich das Leben vermehrt online ab. Da heißt es nicht: “Gib mir deine Telefonnummer (…)
Dennis Bogner: sondern “Wie heißt du bei Myspace???”
Twinterview.de: Ist Myspace schon von Schlagersängern bevölkert? Oder sind das eher private Kontakte?
Dennis Bogner: Es sind eher Fans, die mich adden. Aber auch Schlagersänger kann man dort finden! Ein paar jedenfalls…
Twinterview.de: Dann bist du quasi Vorreiter? Musstest du schon als Fachmann Auskunft erteilen?
Dennis Bogner: Das kriegen die auch so hin. Aber auch im Schlagerbereich sollte man “up to date” sein finde ich.
Twinterview.de: Hast du Vorstellungen über Mindestanforderungen an deine Gesangskarriere? Keine Horrorvorstellungen davor zum Beispiel (…)
Twinterview.de: irgendwann mit 40 nur noch auf Ü30-Parties den Hampelmann zu machen?
Dennis Bogner: Die Schlagerbranche ist genauso hart wie der Rest der Musikbranche. Aber ich bin ehrgeizig und boxe mich durch. (…)
Dennis Bogner: Dementsprechend hoch sind auch meine “Anforderungen” an mich selbst! Und ein gut bezahlter Hampelmann ist besser als (…)
Dennis Bogner: keiner oder?

Vom Auszug in die weite Welt

Twinterview.de: Du kommst aus einem österreichischen 799-Seelen-Dorf. War dir immer klar, dass du da raus musstest?
Dennis Bogner: Ja. Ich wollte immer Sänger werden und die Welt entdecken und erobern. Meine Mutter hat immer den Kopf geschüttelt…
Twinterview.de: Wie lange hat’s gedauert, bis sie gendanklich eingelenkt hat? Oder schüttelt sie immer noch den Kopf?
Dennis Bogner: Irgendwann hat sie gesagt: “Du machst ja doch was du willst, dann mach es wenigstens erfolgreich!” Das war die Zustimmung!
Twinterview.de: Jetzt bist du in Köln. War die Umstellung von Österreich auf Deutschland seltsamer oder die von Dorf auf Großstadt?
Dennis Bogner: Beides! Ich musste erstmal “Deutsch” lernen und als ich in Köln ankam habe ich erstmal lange Zeit nur groß geguckt. (…)
Dennis Bogner: Das war für mich wie mein persönliches Las Vegas in der Großstadt!
Twinterview.de: Wie kommst du jetzt mit den Rheinländern zurecht? Ist der Karnevalsfunken übergesprungen?
Dennis Bogner: Prima! Die Rheinländer sind lustige Menschen und ich auch – das passt super zusammen! Ich liebe es hier!
Twinterview.de: Dennis, ganz herzlichen Dank für die Zeit, die Du Dir genommen hast für das Pläuschchen. Viel Erfolg noch mit Tournee & CD!
Dennis Bogner: Dankeschön! Hat mich auch gefreut!
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Mehr zu Dennis Bogner:  offizielle InternetseiteMySpace-SeiteFernsehinterview mit FAB Berlin

Dennis Bogner – Irgendwo, irgendwann

Written by Carsten

März 16th, 2009 at 1:29 pm

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Gerd Blank über seine Twitter-Kritik

3 Kommentare

Gerd Blank arbeitet im Internet für das Online-Magazin des STERN und twittert in dieser Funktion. In der vergangenen Woche ging er mit Twitterern, die sich salopp mit den Ereignissen in Winnenden befassten, hart ins Gericht. Dafür wurde er an einigen Stellen kritisiert. Heute nahm er sich dankenswerter Weise kurz Zeit für unsere Fragen. Einige Twittereinträge wurden sinnerhaltend zur besseren Lesbarkeit verändert.

Twinterview.de: Guten Tag, Herr Blank! Sie haben einen provokanten Artikel verfasst, der auch respektloses Twittern abkanzelte. Dafür (…)
Twinterview.de: wurden Sie im Internet harsch in die Kritik genommen. Würden Sie Ihren Artikel so noch einmal veröffentlichen?
Gerd Blank: Wenn ich keine Kritk aushalten könnte, wäre ich nicht im richtigen Job. Wenn ich – wie jetzt – direkt darauf angesprochen …
Gerd Blank: … werde, kann auch eine Diskussion darüber entstehen. Denn das ist meines Erachtens das neue Internet. Kommunikation. …
Gerd Blank: Um die Frage zu beantworten: Wahrscheinlich ja.

Twinterview.de: Das heißt, Ihnen sind im Zusammenhang mit den Ereignissen der letzten Tage, die respektlosen Äußerungen von Twitterern …
Twinterview.de: irritierender erschienen als die Berichterstattung und das Drumrum seitens der Journalisten?
Gerd Blank: Nein, aber darum ging es auch nicht. Wenn “Journalisten” ungeprügt irgendwo abschreiben, ist das nicht mein Verständnis (…)
Gerd Blank: von guter Arbeitsauffassung. Allerdings bemängelte ich, dass ein Dienst, den ich sehr schätze – schließlich nutze ich (…)
Gerd Blank: ihn auch – plötzlich zum versenden von unkontrollierten Meldungen benutzt wird. Was haben Links zur Adresse der Eltern (…)
Gerd Blank: oder anderer Crap dort zu suchen? Es gibt Millionen Twitterer, die den Service mit Leben füllen. Aber man quatscht halt (…)
Gerd Blank: nicht mehr privat.

Twinterview.de: Polizei, die Zeitung mit den 4 großen Buchstaben & ausländ. Presse waren da ebenso ‘offen’. Erwarten Sie von Twitterern mehr?
Gerd Blank: Schwer zu sagen. Wie soll ein offener Dienst, der jetzt von allen Seiten gehyped wird, irgendwelche Erwartungen erfüllen(…)
Gerd Blank: Die Nutzer schreiben halt, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Nur gut finden muss ich das ja nicht. Schlimm wird es, (…)
Gerd Blank: wenn meine Kollegen so agieren, wie sie es teilweise getan haben. Twitter ist cool, ich mag es gerne hier. Aber wenn (…)
Gerd Blank: plötzlich “offizieller bullshit” hier geschrieben wird, schreibe ich bald wieder mehr Briefe.
Twinterview.de: Haben Sie die Reaktionen im Internet an irgendeiner Stelle überrascht? Jemand, der das Wort ‘Pöbel’ verwendet, weiss (…)
Twinterview.de: doch, dass er polarisiert.
Gerd Blank: Nö, natürlich hat mich das nicht überrascht. Mich hat viel mehr überrascht, dass man aus meinem Text herausgelesen hat, dass
Gerd Blank: ich vermeintlich alle Twitterer damit gemeint hätte. Aber gut, mein Fehler. Als Pöbel bezeichne ich die Leute, die gute
Gerd Blank: Dienste für miese Zwecke nutzen. Kollegen übrigens nicht ausgenommen.

Twinterview.de: Der DJV hat Journalisten gerügt, sie sollen derartige Ereignisse nicht zum Anlass nehmen, bspw. über sich selbst zu berichten.
Twinterview.de: Würden Sie diese Kritik auf Ihrem so zeitnah am Geschehen veröffentlichten Artikel beziehen lassen?
Gerd Blank: Gut so. Wir sollten uns nicht zum Objekt der Nachricht machen. Deshalb habe ich auch ein wenig Bauchweh mit diesem Interview.
Gerd Blank: Natürlich darf man meinen Artikel kritisieren. Aber bitte: Nicht alles in einen Topf werfen.
Twinterview.de: Glauben Sie, Twitterer oder Journalisten werden sich nach diesem Vorfall bedachter verhalten?
Gerd Blank: Hm. Soll ich ehrlich sein? Ich glaube, es wird schlimmer.
Twinterview.de: Vielen Dank für Ihre Stellungnahme, Herr Blank!
Gerd Blank: Gern
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mehr: Gerd Blank – Die Internet-Gesellschaft

Written by Carsten

März 13th, 2009 at 6:57 pm

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Zé do Rock über seinen Film, das Rauchen und Vorurteile

2 Kommentare

zehra851: Servus Ze, bist du schon da? Und bist du v.a. betrunken genug, um unser Frage-&Antwortspiel zwischen dir,@zuviel, mir zu ertragen?
zedorock: ja, bir, wein, schnaps, dann wider bir und wider schnaps, das dyrfte reichen
zehra851: aber doch nicht, weil du aufgeregt bist?
zedorock: na ich hab andre probleme
zehra851: …immerhin sehen uns hier über 3.500.000 Leute zu
zedorock: hab auch schon 15 milionen gehabt, kann ma sich in deutshland gar nich forstellen
zehra851: erzähl uns mehr von deinen Problemen. Möchtest du? #BeratungsteamDr.Sommer
zedorock: di loite ham ja shon selba probleme, glaub nich das si noch di probleme fon andren hören wollen, und wenn dann di sexuelle (…)
zedorock: und di wyrd ich nich for 3,5 milionen menshen ausbraiten, wenn ich welche hette, aba du waisst maine probleme ligen woandas
zehra851: @zuviel sag du auch mal was, ich hol´ mir zwischenzeitlich den selbstgebrannten Slivovitz, um mich auf Augenhöhe mit Ze zu bringen

Zé do Rocks Sprachen

zuviel: Du hast 4 deutsche Sprachen oder -variationen erfunden. Begegnen Dir Situationen, in denen Du meinst, man bräuchte noch weitere?
zedorock :o b die leute mehr sprachen brauchen, nana, sie verstehen sich schon so schlecht genug
zehra851: wozu hast du dann siefridisch, ultradeutsch, kauderwelsisch (?) und wunderdeutsch kreiert – wenn schon das Deutsche zu kompl. ist?
zehra851: …Verzeihung, “wunschdeutsch” natürlich
zedorock: man für dieses interview hätte ich speed nehmen sollen statt brasilianischen schnaps. also: die deutsche sprache is
zedorock: deutsh is verdammt shwierig, und es könnte leichta gemacht werden, da könnte man mehr zeit der fantasie widmen
zedorock: kauderdeutsh is nur a vision, wie vielleicht deutsh in 500 jahren aussieht, total multikulti un internationalisiert.
zedorock: und Siegfriedisch ist ein rrrreingermanisches Teusch, da werden alle Fremdwörrrter soforrt in ihre Heimat zurückgeführrrt!
zedorock: zum Beispiel heisst Tisch (lat. discus) Essbrett, und Zwiebel (lat. cipolla) heisst Heulgemüse.
zedorock: so eine Sprache ist allerdings sehr mühsam und taugt nicht fürs Zwitschern, weil zu lang, zum Beispiel heisst
zedorock: z.B. nennt man Zypern Schafsmilchkuchenländlerunddrehspiessländlereiland
zedorock: nu seid ihr platt, wa
zehra851: und wie heißt Bayern auf Siegfriedisch? Bajuwarenkuheuterzipfiklatscherstoiberland?
zedorock: mein browser gebt gleich seinen geist auf. also noh mal: die bayern sin a mix aus italianan, polen un jugos
zedorock: aber ‘bayern’ is germanisch un darf so bleiben

Zé do Rocks Film “Schroeder in Brasilien”

zehra851: da bin ich beruhigt. Weil: mir san mir! Ich würde gerne einem deiner Anfangsantworten zurückkehren. Es ging um Probleme. Berufl.?
zedorock: ja, wirtshaftliche probleme, muss meinen film verkaufen, ging heute los.
zehra851: Es geht um deinen Film “Schroeder liegt in Brasilien”, bei dem es um die gegenseitigen Vorurteile geht.
zedorock: ja, nich nur die gegenseitigen sondan auch die selbstbezogenen. auch die deutshen glauben dass si shlechtlaunet sin (…)
zedorock: un die brasiliana glauben dass si gerne samba tanzen, tut aba keina. un so is es au mit den klishees der verleia,
zehra851: Du hast ihn -glaube ich- 2004 produziert. Und seitdem keinen Verleih gefunden, der ihn zeigt. Woran liegt das?
zedorock: si glauben kleine filme machen nur kleinmist, dabei kann ich mit meinem film au a großen mist machen
zehra851: Dabei ist dein Film ziemlich groß (Überlänge). Habe ihn damals gesehen – das Kino war überfüllt, die Leute waren begeistert.
zedorock: der film hat kein übaleng, 94 minuten sin kein übaleng. aber er war shon langa.
zuviel: Für Deutsche sind Brasilianer Karnevalsnakedeis, Fussballer oder Arme. Gibt es ein besseres Bild des typischen Brasilianers?
zedorock: a bessa bild filleit nit, aber en andres. brasilis sin au bukhaltis, anwaltis, hausfraun. brasilis sin normale menshis,
zedorock: wi au deutshis normale menshis sin un keine befel-sreiende feldwebele
zedorock: un feia tun die deutshis genauso, immahin is eines der 2 großen folksfeste der welt el oktobafest in minga
zehra851: Stimmt deine Darstellung denn wirklich? Wie oft wurdest du in Südamerika ausgeraubt – und wie oft hierzulande?
zedorock: einmal in brasil ausraubet, kei mal in deutshland. bei mei bruda wars umkeret. aba brasil is glaub i trotzdem gefarliga…
zedorock: ma kenne nur 1 realitee fo brasil un in el ausland nur eine fo deutshland, aba jedes land hat file realitees.
zedorock: ma zeigt imma neonazis in deutshland, aba die gebt es auk in brasil.
zehra851: So ist das eben mit den Schubladen. Ziemlich menschliche Angelegenheit. Lass uns doch unserem Lieblingsthema kommen: Rauch!
zedorock:jo!

Zé do Rock über Rauchverbote

zuviel: In deinem neuen Buch lässt du dich über das immer weiter umgreifende Rauchverbot in Deutschland aus. Was stört dich?
zedorock:dass i nit a kaffee trink un a zigarett anzünde kann. dass ma mik a schädling nenne, dabei shad i nit mer o weniga als andris
zedorock:un natürli dass wir stramm auf a neues gesundheitsmittelalta marshiren, wenn man ungesundes vermiten wollat,
zedorock:müssat man erstmal die menshheit abshaff.
zuviel: Aber beim Rauchen spricht ja schon einiges dafür, dass es für andere schädlich ist. Reichen dir nicht diese Münchner Raucherclubs?
zedorock:was spreke dafür, dass PASSIVrauchen shadlig is? wenn eie ungesund sind, sin eiefurzen auk ungesund für die umwelt?
zuviel: Naja, die Bestandteile von kaltem Rauch lassen sich auch ohne Metaphernvergleiche nachweisen. Fühlst du dich überrascht, dass (..)
zuviel: Raucher so schnell ins Abseits katapultiert worden sind? Rauchen galt doch immer als Inbegriff von Geselligkeit.
@julianreischl @zedorock http://tinyurl.com/aapeov
zedorock: @julianreischl wifil tage (o minuten) leb a passivsmauki weniga denn a nit-exponeti? warum geb es kei studus dazu? weil…
zedorock: @julianreischl es so weni wer (wenn man es übahaupt rausfinden kannat), das es peinli wer.
zedorock:die gastronomie make 3% der offentli zugangli reum aus, also hatte nitsmaukis 97% vo die gebit für sik – war das nit genuh?
zedorock:war gern banfaro, kaufe nu en auto. was is shlimma, 50 litta benzin in gift verwandelen o 3 zigarette smauken?
zedorock:du bist folla gift, i bi folla gift, wir alli sin folla gift. die stul auf die du sitzt is gefarliga denn passivrauken.
zedorock:die relativrisiko für passivrauken is 1.19, für sizende berufe 1.30, für BH’s 12.5 (mer als 10 mal sofil). au BH’s verbit?
zuviel: Ich hätte ja prinzipiell nichts dagegen, BHs zu verbieten. Aber da kriege ich ja Ärger mit den Frauen&entsprechend Raucher mit NRs
zehra851: war kurz Zigaretten holen. @Julianreischl sagt, beim Rauchen werden kleinere Partikel eingeatmet. Das ist nunmal nicht ungefährl.
zedorock:ja, kleinere partikel sin fil gefarliga als wenn man a stein einatmet.
zedorock: i glaube die meiste kleidu is ungesund – ma sollat fraus ferbite, kleidu zu trage.
@julianreischl @zedorock Ich bin nichtmal ein Gegner des Rauchens. Nur eben nicht ständig und überall, und Cafés OHNE Rauch gab’s früher praktisch nicht.
zedorock: @julianreischl ja, kann i verstee. i woll au dat es kafees für nitsmaukis geb. aba mi die lebu swer zu mak is au nit shön…
zehra851: Ich sehe schon, da müsste man ein Fass aufmachen. Belassen wir´s dabei. Den Ernst-Hofrichterpreis wirst du für dein im August…
zehra851: …erscheinendes Buch “Jede Sekunde stirbt ein Raucher” wohl nicht bekommen. (Den hast du 2006 kassiert) – was meinst du?
zuviel: @zehra851 “Jede Sekunde stirbt ein NICHTraucher” natürlich, mach doch nicht immer die Witze kaputt ;-)
zehra851: @zuviel Grüß Gott, Herr Freud…
zedorock:ja, mit preise sollat ik in die nexte jer nit rekne. fil libu werd mi da nit entgegen komm.
@julianreischl @zedorock Einverstanden! :-D Und gute Nacht! (PS: Kleidung made in China ist echt gefährlich!)
zedorock: @julianreischl ja un trotz chinishe kleidu werde die leute langa leb, dann weniga rente bekomm, un dann früa wegen armut sterb…
zehra851: schaumer mal! Du kriegst auf jeden Fall meinen persönlichen Preis: Die Teilnahme an #Muenchen851. Schon etwas geplant? Film?
zedorock: die film komm in die jubileum-jar 851 raus! die buk au! risenpremieren! allu weil minga 851 jer alt werd!
zehra851: Das ist ein wunderbares Abschlusswort (wir basteln was Hübsches für #851). Danke, dass du/ihr alle das ertragen habt, gewohnt…
zehra851: …stümperhaft, spontan und heute besonders zähflüssig & langatmig. Hat mir Freude gemacht mit euch, Ze und @zuviel
zuviel: @zedorock @zehra851 Vielen Dank für das Gespräch auch von mir aus hier. Bleibe Nichtraucher, freue mich aber auf Zés Buch & Film! Baibai!
zedorock:ja, katastrof, or au hundestrof, wat soll wir aba tu, ge. zehra, lass es krak, un alle seu raus, minga werd es der welt wida zeig
zehra851: @zuviel also ich habe keine Follower verloren. Scheinen alle zu schlafen. Und du?
zuviel: @Zehra851 Ich freue mich gerade auf “568 Jahre Brackweder Schweinemarkt”, wo wir schon bei schrägen Jubiläen sind #bielefeld
zedorock: @zuviel brackweder schweinemarkt 568. jubiläum da muss ma hin!
zuviel: @zedorock Wenn man ein Brackweder Schwein ist, sicher. Mich hindert allein schon die Titelgebung Jahr für Jahr ;-)

Mehr über das kommende Buch Zé do Rocks und seinen Film, inkl. Bestellmöglichkeit, gibt es auf seiner Internetseite www.zedorock.net. //  Zés Film: Schroeder in Brasilien // Zés Literaturshow // Twinterview-Vorbericht

Written by Carsten

März 11th, 2009 at 9:20 am

Posted in Interviews

Olaf Kracht über TV, PR und Twitter

5 Kommentare

Freitag, 06. März, 11 Uhr irgendwo zwischen Bielefeld (Carsten), Mühlheim adR (Olaf Kracht) und München (Zehra851). Das auf Twitter geführte Interview wurde sinnerhaltend der Verständlichkeit wegen geändert.

Olaf Kracht – van de Schans stand im medialen Rampenlicht, als er Anfang der 90er Jahre die Sendung Explosiv – Der heiße Stuhl leitete. Die Sendung hatte in Spitzenzeiten über 5 Millionen Zuschauer. Er prägte sie als Polarisationen zulassender Diskussionsleiter. Eine Rolle, die im Bewusstsein der Medien immer noch präsent ist. Wurde die Sendung damals als Krawallsendung tituliert, hört man den Focus heute sagen, man müsste die Sendung angesichts der Qualität aktueller Formate nachträglich zum Kult erklären. Als andere Fernsehshows nicht den gewünschten Erfolg hatten, verschwand Kracht aus dem Scheinwerferlicht der Fernsehsender. Heute leitet er mit seiner Frau Sandra van Schans eine Kommunikationsagentur in Mühlheim an der Ruhr.

Carsten: Guten Morgen, Herr Kracht! Wie geht es Ihnen?
Olaf Kracht: prima bis auf meine backe die schmerzt vom implantat
Carsten: Sie kommen gerade aus Thailand. Wenn ich ihre Tweets richtig verstehe, war das kein richtiger Urlaub. Was haben Sie da gemacht?
OK: das waren 2,5 tage begleitung für einen freund (pilot) – halbprivat weil auch gedreht für ein neues projekt chooringah.com
Carsten: Das hat wohl etwas mit Ihrer Kommunikationsagentur zu tun, die Sie mir Ihrer Frau leiten. Was machen Sie da genau?
OK: die agentur betreibt hauptsächlich corporate comm. aber das macht ja nicht wirklich toll spass – wir brauchen auch abwechslung
Zehra851: Und Abwechslung von der drögen PR bedeutet Touri-Podcasts unterlegt mit Pornomusik? Hmm?
OK: aber aber gleich so böse?
OK: PR muss ja auch nicht dröge sein – nur auf die dauer so wenig erbaulich thematisch gesehen…
Zehra851: aha, okay, PR sollte doch aber auch eine Obsession sein, zumal du Agenturchef bist. Ich darf doch Du sagen?
OK: obsessionen können auch in die hose gehen. aber du hast recht: herzblut muss dabei sein – nur spielen die kunden nicht immer mit

Der heisse Stuhl und das Danach

Carsten: Sie durften mit 26 “Der heisse Stuhl” moderieren. Wie bekommt man so jung die Chance auf so eine RTL-Show vor Millionenpublikum?
OK: klingt blöd: 14, 15 std. tage in der anfangsphase von rtl in luxemb. und dann den mut sich vor der cam ggf. bloss zu stellen
Carsten: Durch ihre Moderation bei der heisse Stuhl kommt es, dass viele in ihnen noch den Moderationsfiesling sehen. Ehre oder Fluch?
OK: eher ehre – aalglatt bringt nix und ein image, dass im privaten kontakt gebrochen wird ist doch interessanter
OK: und das fiese war eh mehr ein presseding – vom publikum aus habe ich das nie bemerkt
Carsten: Nun haben sie den Fernsehkameras den Rücken zugekehrt & suchen wohl auch nicht Zuflucht zu alten Zeiten. Viele hätten erwartet..
Carsten: Sie eines Tages als TelefonquizshowModerator zu sehen oder wie @marcelfahle im Dschungelcamp. Ist da ein Kelch vorbeigegangen?
OK: kelche muss man zum mund führen – ich hasse quizshows und fummelcamps! zum glück kann ich das noch frei entscheiden
Zehra851: schön, das wollte ich hören!
Carsten Spitze, ich hab das Duzen vergessen.
OK macht nix du – wir haben ja noch zeit
Zehra851: kommste in Fahrt ja? Wir überschreiten die Zeit – aber wen stört´s – wir sind ja nicht im TV
OK: ja genau: ist das nicht toll! wir haben das selbst in der hand. einer der pluspunkte der neuen zeit!
OK: ist dir eigentlich klar, dass ich damals noch ganz ohne das netz auskommen musste?
Carsten: Du hälst nichts von der wiederkehrenden Aussage Dirk Bachs, die Dschungelstars seien Profis, die wissen, was sie tun?
OK: zum teil sind sie das wohl – gab aber schon immer viele, die wider besseres wissen viel scheisse gebaut haben

Twitter als PR in eigener Sache aller User

(Zehra851 PR sollte doch aber auch eine Obsession sein, zumal du Agenturchef bist.)
OK: jetzt machen wir doch alle PR in eigener sache z.B. via twitter – das wiederum macht spass und bringt auch thematisch etwas
OK: ich wollte damals ja lieber schatten – ausserdem habe ich dann 1 jahr eine reportagereihe produziert , die war nicht schlecht
Zehra 851: Reportagereihe? Erzähl doch mehr davon. Wo lief das, worum ging es – und warum war es nach einem Jahr schon zu Ende?
OK: lief bei vox, hiess “tschuringa – abenteuer & legenden” – indien, philippienen, amazonas, aber auch malle…. zuviel für 140
Zehra851: aha tschuringa und chooringah.com – du wirst 2.0ig – warum nur?
OK: ich werde 2.0ig, weil es spass macht und ich jeden tag enorm viel dazu lerne
OK: und jetzt heisst das chooringa, weil wir das ab mai auf englisch machen wollen (lautschrift für blöde)
OK: chooringah mit “h” natürlich…. zu dumm
Zehra851: Jetzt mal ganz ehrlich: Das was ich auf chooringah gesehen habe, ist schon arg werbeclip-artig (noch dazu mit der pornomusik)
OK: erstaunt mich aber, dass du so gut über pornomusik bescheid weisst
Zehra851: Klar, da kenne ich mich aus!
OK: wird @marcelfahle gar nicht gern hören, der hat das ding gedreht. ehrlich: weil heute twinterview ist, musste schnell was rein
OK: sollte ja erst im mai losgehen….. pr-flopp?
Zehra851 als PR-Mann müsstest du wissen, dass gerade der Einstieg in ein neues Projekt sehr wichtig ist. #ImageIstAlles
OK Aha.
Zehra 851: Empfiehlst du deinen Kunden, zu twittern? Nicole Simon schreibt in ihrem Twitter-Werk ja, dass sich das Tool nicht gut eignet [ Anmerkung: Für Unternehmen ]
OK: ich finde das tool toll für direkten kontakt – das macht viel arbeit und vielen auch angst – geht aber so wie bei jetblue z.B.
OK: a) ganz gross und b) ganz direkt – damit anstrengend aber ehrlich & wirkungsvoll. du machst in Muc ja gerade spagat zw. beiden
OK: wir sind nicht so weit wie in US. ich habe in den letzten wochen oft in grosse augen gesehen, wenn ich twitter erwähnte
Zehra851 geht mir genauso, man ist etwas ängstlich hierzulande – und vielleicht auch ein bisschen verklemmt.

Fernsehen heute

Carsten: Um mal aufs Privatfernsehen zurück zu kommen: Ihr Heisser-Stuhl-Vorgänger Ulrich Meyer sieht eine stetige Verbersserung des PF..
Carsten: während Hugo-Egon Balder einräumt, natürlich sei das alles Mist, aber man könne ja abschalten. Schauen Sie noch die Privaten?
OK: ich stolpere rein, wenn meine jungs was sehen – ich bin eher Hugos Meinung – ist euch klar, dass der samstag nacht machte?
Carsten: Derzeit scheint den Privaten aber der Mut zu qualitativ höherwertigen Sendungen wie SamstagNacht oder Der heisse Stuhl zu fehlen
OK: leider fehlt nicht nur mut sondern weitsicht… viele die ich kenne schauen gar nix sondern sind online
Carsten: DhS hat ja den ÖffentlichRechtlichen in deren Kompetenzgebiet reingearbeitet. Hart-aber-Fair ist ja nun nicht großartig anders.
OK: hartfair gibts wielange? keine ahnung. kompetenz in sachen talk-konfrontation hatten die ÖR damals definitiv nicht
Carsten: Dem Stern hast du gesagt, Sendungen wie DfS würden vielleicht auch heute noch im PF funktionieren. Fegt derartigen Sendungen…
Carsten: das Trash-TV á la DSDS oder GNTM den Boden weg? Man müsste scheinbar ja Boden neu bestellen, den das PF schon mal hatte.
OK: topnoddels und poopstars sind damit nicht zu vergleichen. sowas wie HS ist für die werbeinnahmen blöd, nicht zu vermarkten
Carsten: Also ist es ökonomisch momentan nicht ratsam, den Öffis mit Anspruchsvollerem Konkurrenz zu machen?
OK: denke, wir brauchen die ÖR nicht – lets start our tribe and do it online!
Carsten: Das heisst, du denkst, Fernsehen wird sich insgesamt auf weniger Aufmerksamkeit seitens potentiellerZuschauer einstellen müssen?
OK: fernsehen stirbt an altersschwäche. in die ferne blicken wir nicht mehr über die röhre, dort sieht man nur altbekanntes

Zehra851: Letzte Frage von meiner Seite: Wenn “PR” die klassische Form von -ähhm – PR bezeichnet, wie würdest du die neue Form titulieren?
OK: gute frage! public relations goes…. hmm…. public commitment – aber das wär dann ja PC, für mich als Maccie nicht tragbar ;-)
Zehra851 @talkabout RT OlafKracht: ich plädiere für public commitment statt public relations – aber das wäre PC und damit blöd für michals Maccie
talkabout: “PR” sollte in “PZ” umbenannt werden. Nicht mehr “P”ausenlos “R”eden, sondern “P”ausenlos “Z”uhören #Scherzlein
OK ja, PR / PC oder PZ wie @talkabout sagt

Zehra851 Olaf Kracht! Danke, dass du das mitgemacht und unsere Fragen brav erduldet hast. Wir bleiben in Kontakt! Alles Gute für Chooringah!
OK: zu erdulden gab’s nix, hat spass gemacht – ich werde folgen, bis die tage!

Mehr zu Olaf Kracht: VorberichtWikipediaseine KommunikationsagenturChooringah – @fernsehserien.de

Die einzelnen Tweets wurden von Carsten aus Twitter herausgefiltert und bestmöglich zusammengesetzt. Wenn dennoch inhaltliche Unklarheiten bestehen, am besten die betreffende Stelle kopieren bei http://search.twitter.com eingeben und den Zusammenhang nachschauen. Ich entschuldige mich für derartiges im voraus.

Written by Carsten

März 6th, 2009 at 4:00 pm

Posted in Interviews

Erster Interviewpartner: Olaf Kracht

Olaf Kracht – van de Schans ist der erste Interviewpartner dieses kleinen Projektes. Er stand im medialen Rampenlicht, als er Anfang der 90er Jahre die Sendung Explosiv – Der heiße Stuhl leitete. Die Sendung hatte in Spitzenzeiten über 5 Millionen Zuschauer.

Er prägte sie als Polarisationen zulassender Diskussionsleiter. Eine Rolle, die im Bewusstsein der Medien immer noch präsent ist. Wurde die Sendung damals als Krawallsendung tituliert, hört man den Focus heute sagen, man müsste die Sendung angesichts der Qualität aktueller Formate nachträglich zum Kult erklären.

Als andere Fernsehshows nicht den gewünschten Erfolg hatten, verschwand Kracht aus dem Scheinwerferlicht der Fernsehsender. Heute leitet er mit seiner Frau Sandra van Schans eine Kommunikationsagentur in Mühlheim an der Ruhr.

Seit einigen Wochen nun twittert Olaf Kracht. Wieso, weshalb, warum? Dies und anderes wollen wir im Interview herausfinden.

Man darf gespannt sein ;-) .

RTL: Explosiv – Der heisse Stuhl mit Olaf Kracht

Lustige Videos – Gratis Fun Video – Deine funny Videos bei Clipfish

[Bild OK: RTL]

Written by Carsten

März 3rd, 2009 at 7:53 pm

Posted in Allgemein

Willkommen

Herzlich willkommen auf twinterview.de. Dies ist ein nichtkommerzielles Interviewprojekt, das von Zehra Spindler (muenchen851.de) und Carsten Herkenhoff (toomuchinformation.de) ins Leben gerufen wurde.

Auf dieser Seite werden Interviews zu finden sein, die wir auf Twitter oder sonstwo in Kurzform mit interessanten Personen geführt haben. Wir starten am kommenden Freitag. Uns kann man in Twitter via @twinterviewde folgen.

Kritik und Lob, sofern diese auseinandergehen, hören wir selbstverständlich sehr gerne. Schreibt dazu doch einfach in die Kommentarboxen unterhalb der Artikel.

Interviews über Kurzssatzplattformen wie Twitter haben die Besonderheit, dass man ohne große Umschweife genau auf den Punkt kommen muss, wenn man glaubt, etwas zu sagen zu haben. Es ist als Fragesteller viel schwieriger den Interviewten in die Bredouille zu bringen, weswegen man das auch gleich unterlassen kann. Der Interviewte hingegen hat es schwer, auf andere Dinge umzuschwingen, wenn ihm eine Frage ungelegen kommt.

Das sind aber nur erste Vermutungen, die wir über derartige Interviews haben. Was dabei rauskommt, werden wir noch erfahren. Viel Spaß auf alle Fälle auf diesen Seiten. Bitte besucht uns doch wieder!

Zehra & Carsten

Written by Carsten

März 3rd, 2009 at 6:13 pm

Posted in Allgemein

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